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Die Dilborner Mühle

Die Dilborner Mühle

Die Dilborner Mühle ist eine alte, wasserbetriebene Öl- und Kornmühle und wurde um 1350 erstmals urkundlich erwähnt. Das heutige Gebäude wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und war bis 1949 in Betrieb. Das Mahlwerk ist noch vollständig erhalten.
In den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts erfolgte die Gründung unseres Campingplatzes entlang der alten Schwalm, die noch heute unter dem Gebäude hindurch fließt.
Heute ist die Mühle das Zentrum unseres Campingplatzes und der Wohnsitz der Inhaber, der Familie van de Weyer

Die Geschichte der Dilborner Mühle

Historische Luftaufnahme der Mühle

Mühle und Schloß Dilborn werden zwar durch die Gemeindegrenze zwischen Brüggen und Elmpt getrennt. Weil die Schloßmühle aber jahrhundertelang 'Elmpter Mühle' hieß,ist die 'Zugehörigkeit' schnell wieder in Ordnung. Überdies waren die Schlösser Dilborn und Elmpt seit dem 16. Jahrhundert in einer Hand.
Die Dilborner Mühle - wie sie heute allgemein heißt - ist wohl so alt wie das rund 500m seitab gelegene Haus Dilborn. Dieses Haus war ein geldrisches Lehen, dass 1363 Seger von Swalmen vom Herzog von Geldern erhalten hatte. Dessen Geschichte und die vom Haus Dilborn hat sie bis 1845 geteilt, als Dilborn an die Grafen von Schaesberg auf Krickenbeck überging. Damals wurde die Mühle abgetrennt und gesondert verkauft.
Seither gehört sie - in mittlerweile der 5. Generation - der Müllerfamile van de Weyer.
Vom Urahn und Erbauer des jetzigen Gebäudes, Nikolaus van de Weyer, steht auf dem Vorplatz eine Büste.

Das Baudenkmal

Bei der heutigen Dilborner Mühle handelt es sich um einen Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts erbauten, zweigeschossigen Backsteinbau mit Mezzaningeschoß. Das Wohnhaus ist in den meisten Fällen mit Kölner Decken ausgestattet.
Lediglich die Räume im Obergeschoß, die an den Mühlentrakt grenzen, besitzen keine Kölner Decken. Vor der Treppe aus zugänglich ist eine Opkammer, die an der linken hinteren Seite des Wohntraktes liegt. Die Raumaufteilung wurde original erhalten. Der Mühlentrakt, der wohl ältere Teil des Backsteinhauses, ist gegliedert in 4 Achsen mit klassizistischer Eingangstür mit Blausteingewände. Der Mühlentrakt hingegen ist tiefer in den Hofraum hineingezogen.
Die gesamte Anlage befindet sich in einem sehr guten Zustand. Auch das gesamte dreizügige Mahlwerk ist vollständig erhalten, ebenso wie das Getriebe und die Nebengeräte. Die Stützsäulen und der gesamte Aufbau ähnelt dem der Clörather Mühle. Der Dachstuhl über den beiden Gebäuden ist ebenfalls original erhalten. Im Dachraum sind sogar noch Rest zweier Kaminblöcke vorhanden.

über die Familie van de Weyer

Die Dilborner Mühle befindet sich nun schon lange im Besitz der Familie van de Weyer, die ursprünglich im 17. Jahrhundert Haus Wigelter bei Bigelrade besaß. 1778 heiratete Laurentius van de Weyer Maria Magdalena Delport.
Sie waren die Eltern von Theodorus van de Weyer, der wiederum 1817 Maria Cornelia Bischoffs aus der Etzenrather Mühle in Gangelt heiratete.
Einer ihrer Söhne, Nikolaus Josef, wurde 1825 geboren. Er heiratete später Anna Meenz aus Schinweld und zog mit ihr zur Dilborner Mühle, die damals noch zum Schloß gehörte.
Zwei ihrer Söhne, Jakob und Wilhelm, wuchsen hier auf. Jakob wurde Kaufmann und Wilhelm übernahm vom Vater Beruf und Mühle.
Von Wilhelm bekam dann der älteste Sohn Karl die Mühle. Seine Nachfolge wiederum trat Otto-Karl, verheiratet mit Gisela Sophia Katharina, an und legte den Campingplatz hinter der Mühle an.
1949 wurde die Mühle zeitweilig stillgelegt. Nach 1950 wurde dann allerdings noch eine kurze Zeit mit Elektromotor weiter gemahlen. 1992 übernahm der äteste Sohn Bernd Karl van de Weyer, mit seinem Vater, den Campingplatz. Er heiratet später Susanne Nachtweih. 1997 kam der jüngste Sohn Georg van de Weyer, mittlerweile mit Antje Jacobsen verheiratet, dazu.
Seit Juni 2012 führt Georg van de Weyer den Campingplatz.